Tätigkeitsbericht 2017

Tätigkeitsbericht 2017 Axe 5

Seit 1967 wurde ein weiter weg zurückgelegt Rapport d'activités 2017

2017 hat die ADEUS ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. In diesem Jahr hat die Adeus die perspektivische Orientierung unserer Gebiete gestärkt: Gemeindeverbände, SCoT, Metropole, Departement und grenzüberschreitender Raum in der Region Grand Est. Zwei wichtige Ereignisse, sowohl in Bezug auf das Jahr als auch auf das halbe Jahrhundert. Das 50-jährige Bestehen der ADEUS bot die Gelegenheit für einen Rückblick auf die Agentur selbst: In 50 Jahren hat die Agentur etwa zehn Veränderungen erlebt, die jeweils im Kontext einer Epoche, eines Präsidenten und eines Direktors herbeigeführt wurden. Diese Entwicklungen haben die Agentur von Präsidentschaft zu Präsidentschaft hinsichtlich der Partnerschaften, der angestoßenen Arbeiten und ihrer Berufe verwandelt.

Die 50 für das Jubiläum hergestellten Postkarten – ein Zehnerset für jeden Buchstaben der ADEUS – schildern die Entwicklung der Gebiete seit 1967 und gleichermaßen die Entwicklung der Sichtweise der Agentur. Die Darstellung veranschaulicht unser gemeinsames Bewusstsein über die Bereiche Mobilität, Wirtschaft, regulatorische Planung, Wohnungswesen und städtebauliche Projekte. Anschließend sind in jüngster Zeit das Bewusstsein über das Phänomen der Metropolenbildung, die Dringlichkeit des ökologischen, digitalen und klimatischen Wandels auf der Grundlage der Vielzahl unserer Lebensweisen hinzugekommen.

Die Agentur von heute ist das Ergebnis dieser aufeinanderfolgenden Veränderungsprozesse: 2017 hat die ADEUS durch neue Projekte und mithilfe neuer Steuerungssysteme die Entstehung neuer geteilter Visionen hinsichtlich der Raumordnung gefördert. Und mit Sicherheit mithilfe neuer Werkzeuge.

Im Jahr 2017 hat etwa die Einführung eines normsetzenden SRADDET die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen auf Ebene der SCoT der Region Bas-Rhin erleichtert. Ein Planungsgebiet wurde entwickelt – der Raum des Departements, nur etwas größer – bei dem es sich um unsere grenzüberschreitende Metropolregion Straßburg handelt. Unsere SCoT müssen die Formen ihrer Kohärenz auf Ebene dieses Lebensraums finden, dessen Bereich sich über die städtischen Regionen Straßburg, Saverne, Haguenau und Sélestat erstreckt. Die Allianz dieses neuen Raums mit den Ballungsgebieten der Region Grand Est stärkt diese Region und macht sie zu einem Motor der Entwicklung im Dienste aller.

Dieser Raum markiert die Strukturierung des Elsass, das als ein erkennbares und kohärentes Gebietssystem erscheint, das stark mit den Regionen Grand Est und Franche-Comté verbunden ist. Das Bedürfnis, unsere grenzüberschreitenden Verbindungen weiter auszubauen, insbesondere mit der Technologie-Region Karlsruhe und darüber hinaus mit den gesamten Gebieten des Oberrheins, unterstreicht den Mangel an Kenntnissen und statistischen Daten in dem Bereich.

Der interSCoT und die Konferenz der Gemeindeverbände sind zu Schlüsselforen für Diskussionen geworden. Erfahrungsaustausch, gemeinschaftliche Arbeiten im Rahmen des Grenelle-Projekts Mobilität, der Neugestaltung rund um die A 35, der Plattform für den Energiewandel der Gebiete fördern die Entstehung intensiver Komplementaritäten innerhalb dieser Räume. Möglicherweise sind Werkzeuge wie Gegenseitigkeitsvereinbarungen, eine IBA und Diskussionsplattformen relevant für die Erneuerung der bestehenden Methoden.

Die ADEUS, die vor 50 Jahren auf das, was man als die Stadtgemeinschaft Straßburg bezeichnete, ausgerichtet war, hat sich schrittweise in einem elsässischen und grenzüberschreitenden Metropolraum neu organisiert, in Einklang mit den Netzwerkbeziehungen aller Städte, urbanen Landschaften und Orte, die aufgrund ihres Wirtschaftslebens, ihrer Dienstleistungen und Einrichtungen, die denselben Bevölkerungen und Unternehmen zur Verfügung stehen, miteinander verflochten sind. Schrittweise, zunächst mit der Agentur von Mulhouse, später mit den fünf anderen Agenturen der Region Grand Est. Die Gruppe hat seit 2017 einen Namen: ZEST.

Die mit diesen prägenden Ereignissen des Jahres 2017 zusammenhängenden Arbeiten finden Sie in diesem Tätigkeitsbericht und auf unerer Website www.adeus.org

Anne PONS
Generaldirektorin der ADEUS

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